Interessante Links

August 16th, 2010

Wer kennt es nicht: JavaBeans zu XML und wieder zurück. Zu diesem Thema gibt es unendlich viele Beispiele und noch mehr Tools. Hier findet sich mal ein interessanter Artikel, wie man das ganze Problem mit den Java eigenen Bordmitteln lösen könnte. Das macht den Artikel so interessant, denn es werden keine externen Bibliotheken verwendet und spart sich so unnötige Abhängigkeiten.

Und hier ein Buchtipp. Thema ist das Visualisieren von Problemen oder Sachverhalten. In dem Artikel wird häufig das Wort ‘Napkin’ verwendet, was soviel wie Serviette bedeutet. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Statusmeldung

August 12th, 2010

Also mit Hudson und den UI Tests bin ich noch nicht weiter gekommen. Eventuell läßt sich das Problem mit einem Maven Plugin lösen (Stichwort Selenium). Mir gefällt die Idee aber nicht, den Start von xvfb in das Maven POM mit aufzunehmen. Was ist dann mit meinen Builds, die auf Windows Maschinen laufen?

Bei RWE gibt es Gerüchte um einen neuen Präsidenten. Reviersport berichtet heute kurz.

Die FEST Truppe bringt Version 1.3 der Toolbox FEST-Assert raus. Weitere Infos finden sich hier.

Hudson und UI Tests

Juli 29th, 2010

Auf meiner Suche nach einer Lösung für das Problem ‘automatisierte UI Test mit Hudson’, bin ich auf eine andere Lösung gestossen:

xvfb-run -s "-screen 0 1280x1024x24" mvn clean install

Der Maven Prozess erhält mit diesem Befehl eine eigene Screen für die UI Tests. Die Tests stören außerdem nicht den aktuellen Benutzer, da die Tests auf der virtuellen Screen ausgeführt werden. Ein Nachteil hat diese Lösung. Die Java-Events WindowEvent.WINDOW_ICONIFIED und WindowEvent.WINDOW_DEICONIFIED werden nicht korrekt verarbeitet. Der Abfragen von windowIconified() und windowDeiconified der Klasse java.awt.event.WindowListener liefern hier nicht die erwarteten Werte. Statt dessen werden die Ereignisse WindowEvent.WINDOW_ACTIVATED und WindowEvent.WINDOW_CLOSED ausgelöst.

Weitere Informationen zu FEST Testing und xvfb finden sich hier.

Im nächsten Schritt muss ich Hudson beibringen, Maven mit dem Prefix xvfb-run -s "-screen 0 1280x1024x24" zu starten. Die Idee mit

DISPLAY=:0.0
export DISPLAY

die Anzeige für Hudson freizugeben, ist keine gute Idee. Hudson läuft unter Ubuntu als Dienst. Und Dienste haben in der Regel einfach kein Display.

Maven vs Gradle | Hudson | RWE

Juli 27th, 2010

Die positivste Nachricht aus dem RWE Umfeld: Stauder ist wieder Sponsor bei RWE und übernimmt den Ausschank in und um der Hafenstraße. Die Mitteilung vom Verein findet sich hier.

Hier ein Artikel aus der JBoss Community. Das Hibernate Projekt überlegt sich die Ablösung von Maven2 durch Gradle. Die Argumente erscheinen ganz plausibel.

Auf den IBM Seiten findet sich ein Tutorial für eine web-basierte Real-Time Anwendung. Vielleicht schaue ich mir das mal intensiver an.

Und hier ein interessanter Artikel über Curry Funktionen in Groovy.

Momentan beschäftigt mich ein anderes Problem: Die ‘Continuous Integration (CI)’-Anwendung Hudson und die Ausführung von UI Tests. Hudson läuft bei mir unter Ubuntu. Hudson selbst habe ich über die Paketierung von Ubuntu installiert. Nun erhalte ich bei der Ausführung von UI Tests die folgende Fehlermeldung:

Error Message
No X11 DISPLAY variable was set, but this program performed an operation which requires it.
Stacktrace
java.awt.HeadlessException:
No X11 DISPLAY variable was set, but this program performed an operation which requires it.
at java.awt.GraphicsEnvironment.checkHeadless(GraphicsEnvironment.java:173)
at java.awt.Window.(Window.java:437)
at java.awt.Frame.(Frame.java:419)

Ich nehme mal an, dass die folgenden Zeilen fehlen:

DISPLAY=:0.0
export DISPLAY

Stellt sich die Frage, wo diese Zeilen Code jetzt hingehören? Bisher habe ich nur folgenden Hinweis im Internet gefunden: Stackoverflow. Hier bedarf es noch einer weiteren Internet-Recherche.

Saison 2010/2011

Juli 14th, 2010

In Essen wurde rechtzeitig das Insolvenzverfahren eingeleitet. RWE startet also in der 5. Liga, der NRW Liga. Die Weltmeisterschaft hat Deutschland wieder mit Platz 3 abgeschlossen. Peter holt sich den Sieg im Tippspiel zur WM. Und es ist ein heißer Sommer. Die Tippspielanwendung hat ebenfalls durchgehalten. Zeit für neue Aufgaben.

Coding Dojos

Juni 28th, 2010

Interessante Artikel:

Ansonsten schlägt sich die deutsche Nationalmannschaft bei der WM recht wacker. Das Achtelfinale ist überstanden. England wurde mit 4:1 nach Hause geschickt.

In Essen versucht der RWE Insolvenzverwalter und Aufsichtstrat eine Truppe für die 5. Liga aufzustellen. Wenn alles gut geht, wäre RWE schuldenfrei.

Neustart RWE

Juni 17th, 2010

Auf Reviersport will der Journalist einen schuldenfreien Neustart für RWE in Liga 5 sehen. Dies wäre das Positivste was in den letzten Jahren zu hören ist. Vielleicht auch eine Einladung an neue Investoren.

Unter MongoDB Blog findet sich ein schöner Artikel zu verteilten Datenbank und deren Problemen bzw. stärken gegenüber konventionellen, relationalen Datenbanken.

Ein Brief

Juni 15th, 2010

Hier eine Kopie des Briefs von Dieter Hilser (MdL, Vorsitzender der SPD Essen) aus dem RWE-Forum. Dieser Brief wurde auf Anfrage an verschiedene RWE-Fans geschickt.

Sehr geehrter XXX,

vielen Dank für Ihre Mail, die ich sogar gerne beantworte. Als langjähriges Mitglied von Rot-Weiss Essen bedaure ich die Situation des Vereins ebenso wie Sie!

Die Ursachen für die verfahrene Situation um den Verein und das Stadion sehe ich allerdings nicht beim Oberbürgermeister und auch nicht bei der SPD, sondern hauptsächlich im Verein selbst. Herr Paß hat der Vereinsführung schon im September 2009 die Karten auf den Tisch gelegt. Die Stadt hatte letztmalig einen Zuschuss zum Spielbetrieb in Höhe von 1,4 Mio € in Aussicht gestellt. Herr Paß hat schon damals betont, dass es aufgrund der finanziellen Situation nicht mehr möglich sein würde, mehr Geld bereit zu stellen und dass der Verein seine Ausgabenstruktur zukünftig den Einnahmen anpassen muss.

Die Stadt Essen ist momentan mit ca. 3 Milliarden € verschuldet und alle Ausgaben werden vom Regierungspräsidenten untersucht und ggf. auch gestoppt, wenn Sie nicht verpflichtend nötig sind. Der Spielbetrieb eines Vereins gehört nicht zu den so genannten Pflichtaufgaben einer Stadt.

Also ist das Gegenteil Ihrer Annahme der Fall: Herr Paß darf gar kein städtisches Geld mehr für den Spielbetrieb eines Fußballvereins investieren, schon gar nicht zusätzliche Summen, die binnen weniger Tage überraschend gefordert werden. Bitte beachten Sie auch, dass ein Oberbürgermeister das Wohl der ganzen Stadt im Auge haben muss. In Zeiten wo darum gestritten wird, ob Schulmilch mit Geschmack noch finanziell darstellbar ist, fällt da die Unterstützung eines dauerhaft durch Missmanagement in Schieflage geratenen Vereins nicht leicht. Dennoch hat Herr Paß sich ja deutlich zum Verein bekannt, wenn die Verantwortlichen, die den Verein in die jüngste Krise geführt haben, Platz machen für einen Neuanfang. Aufgrund der für die Stadt nicht darstellbaren Summe, bleibt leider nur eine Rettung in die fünfte Liga, was wir alle sehr bedauern und an einer Lösung aktiv mitarbeiten werden.

Sowohl Herr Paß als auch wir anderen Sozialdemokraten wissen sehr wohl um die Bedeutung von Rot-Weiss Essen für den Essener Norden als Identifikationspunkt, als Anlaufstelle und einen Ort hervorragender Nachwuchs- und Sozialarbeit. Das alles möchten und werden wir erhalten. Auch und gerade in unserer Mitte gibt es viele Vereinsmitglieder und Fans, die die Situation dieses unverzichtbaren Traditionsvereins sehr bedauern.

Herr XXX, es geht in Wahlperioden glücklicherweise nicht immer nur um die kurzfristige Zustimmung aller Wähler. Wenn das immer so wäre, gäbe es keine Entscheidungen mehr, weil sich die Bevölkerung selten komplett einig ist über Entscheidungen. In diesen Tagen erhalten wir auch viele Zuschriften, in denen ein „weiter so“ zu lesen ist, weil die Verfasser glauben, wir wollen uns ganz von Verein und Stadion abwenden. Das ist nicht so aber Sie sollten auch im Auge haben, dass viele Essener Bürger anders denken in dieser Frage. Wenn wir da nur auf kurzfristige Zustimmung schauen würden, wären wir nicht mehr handlungsfähig und könnten unserer politischen Verantwortung nicht mehr gerecht werden.

Vielleicht noch einige Worte zum Stadion: Das Thema Stadion bitte ich sie getrennt vom Verein zu betrachten. Wir stehen zu unserer Forderung, dass wir in Essen ein neues Stadion brauchen. Da der Beitrag der Sponsoren bei diesen Rahmenbedingungen nicht hoch sein wird, sollten wir mit dem Geld arbeiten, das die Stadt alleine mobilisieren kann. Hierzu gibt es neben dem Erlös aus dem Handelshofverkauf noch den gültigen Ratsbeschluss über 7,5 Mio €, der allerdings noch vom Regierungspräsidenten freigegeben werden muss. Was den Ort und die Größe betrifft, müssen jetzt alle Möglichkeiten noch mal auf den Prüfstand. Ein Stadion, das in der ersten Ausbaustufe über 30 Mio € kostet,
werden wir nicht stemmen können.

In diesem Sinne bitte ich Sie in diesen ereignisreichen Wochen für Ihr Verständnis. Es ist nicht leicht für uns, zwischen den verschiedensten Interessen zu moderieren und bei einem notwendigen Neuanfang für den Verein nicht gute Strukturen zu zerschlagen. Auch die Umsetzung des Stadionbaus gestaltet sich unter ständig veränderten Voraussetzungen nicht als Selbstläufer. Wir werden es nicht allen Recht machen können, sehen uns aber bezüglich eines harten Neuanfangs für den Verein und einem Stadionbau im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt auf einem guten Weg. Bitte begleiten Sie uns auf diesem Weg kritisch, aber auch fair.

Die SPD hat sich von jeher immer für Rot-Weiss Essen eingesetzt und auch für ein Stadion. Wo Menschen Politik machen, geht nicht immer alles glatt und leider kann man auch nicht immer direkt alles umsetzen, was man sich vorgenommen hat. Wir stehen weiter zum Verein in den möglichen Grenzen und natürlich auch zum Stadionbau, wie er leistbar ist.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Hilser (MdL, Vorsitzender der SPD Essen)

UPDATE: Auf jawattdenn gibt es einen Kommentar für das Verhalten vom OB.

RWE wer?

Juni 15th, 2010

Auf DerWesten gibt es ein Interview von Rehhagel zur aktuellen Situation von RWE. In der NRZ gab es ein Interview mit OB Paß. Dieses wurde im RWE-Forum zitiert.

Rückhalt aus dem Rathaus wird RWE nicht erwarten können. Ein Stadionneubau liegt natürlich in weiter Ferne. Ein neuer Vorstand oder gar Hoffnungsträger sind auch nicht auszumachen.

RWE peilt die 5. Liga an

Juni 10th, 2010

Gestern am 09.06.2010 um 11 Uhr lud RWE zur Pressekonferenz ein. Teilnehmer waren Aufsichtsratsvorsitzender Bückemeyer, Vorstandsmitglied Hermes und der Pressesprecher des Insolvenzverwalters Kebekus. Die RWE Pressemitteilung findet sich hier. Einen Videomitschnitt gibt es hier.

Schmutzige Wäsche wurde in der Pressemitteilung nicht gewaschen. Zusammen möchten die Verantwortlichen den Weg für RWE in die 5. Liga sichern. Ziel ist es, die Kosten mit den Einnahmen abzudecken. Am 20.06. wird dann der aktuelle RWE Vorstand geschlossen seinen Rücktritt einreichen.

Bückemeyer, von der Stadt installiert und seit dem Rauswurf von Thomas Strunz nicht mehr im Stadion gesehen, scheint den Machkampf gewonnen zu haben. Die Stadt erhält somit den vollen Zugriff auf den Verein, wenn es ihr auch noch gelingt, die ihr genehmen Personen in den neuen Vorstand zu wählen. Finanziell hängt RWE nach der Ablösung der Kölmel Millionen durch die städtische GVE am Tropf der Stadt.

Spannend wird es sein, wie die Stadt sich den weiteren Betrieb von RWE vorstellt. Durch die Insolvenz wäre es vielleicht möglich, dass die Gläubiger auf einen Teil der Schulden verzichten. Damit würde die Stadt eventuell an Einfluß verlieren. Ob das gewollt ist, wage ich zu bezweifeln. RWE wird damit noch mehr zum Spielball der Politik und macht sich damit abhängig von der jeweiligen Macht im Rathaus. Fraglich, ob die Stadt Konstanz in den Verein bringen kann.

Im Nachgang muss ich feststellen, dass die Entlassung von Thomas Strunz zu Beginn der Saison 2009/2010 sicherlich ein Fehler war. Die Erfolgslosigkeit der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt war offensichtlich. Doch hier hat sich der Vorstand vielleicht zu früh und zu schnell vom Trainer und sportlichen Direktor getrennt. Dies alles ohne sich vorher mit der Stadt bzw. mit Herr Bückemeyer auszutauschen. Mit der Entlassung hat der Vorstand die alleinige Verantwortung für den Verein übernommen. Die Stadt war zu dem Zeitpunkt raus und hat sich wie ein kleines Kind in die Schmollecke gestellt. Das Resultat war dann das fehlende Geld für die neue Spielzeit 2010/2011 in der Regio West.

Die Zeit mit Strunz war sicherlich nicht erfolgreich. Zu dem war der Kader für die 4. Liga gemessen am Erfolg zu teuer. Zwei mal wurde das Niederrhein Pokalfinale gegen einen unterklassigen Gegner verloren. Zwei mal konnten RWE zu keiner Zeit um den Aufstieg mitspielen. Positiv war aber das Kommunikationsverhalten von Thomas Strunz. Er war als User im RWE-Forum angemeldet und hat dafür gesorgt, dass die RWE Internet Seiten auf einem aktuellen Stand waren. Zu dem war er eine gute Werbefigur für den RWE.

Das alles wurde für einen möglichen kurzfristigen Erfolg über den Haufen geworfen. Für die 5. Liga schwant mir leider nichts Gutes. Im RWE Forum kann man bereits jetzt die Erwartungshaltung der Fans ablesen. Hier geht man davon aus, dass die 5. Liga nur eine Durchgangsstation ist. Für mich bleibt nur zu hoffen, dass RWE nicht die nächste Generation von Verantwortlichen und Trainern verheizt. Der Verein braucht Zeit und Ruhe für seine Arbeit. Dazu braucht RWE einen verantwortlichen Vorstand, der sich auch mal über einen längeren Zeitraum gegen die Fanseele stellt. Und ob dies mit einem Vorstand möglich ist, der ein SPD Parteibuch trägt, wage ich zu bezweifeln.

UPDATE: Auf Reviersport und auf DerWesten gibt es die ersten Kommentare zu der gestrigen Pressekonferenz.